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Von Gettenau aus kommend: Bingenheim - mit eingebauter Vorfahrt :-)

"Neu"-Bingenheim

Kindergarten, Bürgerhaus und "Haus der Vereine"

Hinter der Kirche

Malerische Gasse

Blick vom Basaltwerk auf Bingenheim

Die Kirche

Die Linde

Ortsmitte

Natur pur: Schafe im Bingenhemer Ried


Erste Besiedlungen sind durch archäologische Funde und Hügelgräber im Bingenheimer Wald für die Zeit der Michelsberger Kultur nachgewiesen. Bingenheim liegt am Obergermanisch-Raetischer Limes. Südlich des Ortes befand sich in der Römerzeit das Kleinkastell Lochberg.

Im Jahre 817 schenkte Ludwig der Fromme dem Kloster Fulda die bei Echzell gelegene kleine Burg Bingenheim. Echzell und die Burg bildetenen vermutlich eine kleine Mark; die Zahl der dazu gehörigen Güter ist mit ungefähr 187 angegeben. Um diese Keimzelle herum schuf sich die Abtei im Laufe der folgenden Jahrhunderte die sogenannte Fuldische Mark. Zwar wurde diese schon bald an adlige Vögte als Lehen vergeben, aber die Burg Bingenheim blieb fuldischer Eigenbesitz.

Im Jahr 1357 erhielt der Fuldaer Abt Heinrich von Kranlucken von Kaiser Karl IV. die Erlaubnis, vor seiner Burg Bingenheim eine Stadt zu gründen, sie zu befestigen und dort einmal wöchentlich einen Markt abzuhalten; später erscheint Bingenheim jedoch wieder als Dorf.

Im ehemaligen Schloss aus dem 17. Jahrhundert ist seit 1950 die Lebensgemeinschaft Bingenheim, eine anthroposophische Einrichtung mit Schule für Behinderte, untergebracht. Im Jahre 1991 wurde ein Bürgerzentrum errichtet.

Im Ort gibt es sowohl eine evangelische wie auch eine neuapostolische Kirche. Für die jungen Einwohner stehen zwei Kindergärten mit je zwei Gruppen zur Verfügung, nämlich der gemeindliche Kindergarten Lilliput und der Waldorf-Kindergarten.

Quelle und Links: Wikipedia


Das Bingenheimer Schloss

Heimat der Lebensgemeinschaft Bingenheim