Flippern für die Kinder
Freddy's Pinball Paradise unterstützt die Kindergärten
11. August 2015
 
Danke! Petra Stöppler, Wilfried Mogk, Gabi Kröll, Louisiana Seitz und Alfred "Freddy" Pika
 
Vor kurzem wurde in Freddy's Pinball Paradise der neueste Flipper der Firma Stern Pinball Inc. aus den USA, für die "Freddy" Pika autorisierter Fachhändler ist, aufgestellt. Der "KISS"-Flipper war am Besuchersamstag im Juni das absolute Highlight und es kam zu langen Staus an dem begehrten Gerät, weil jeder am neuesten Flipper der Welt spielen wollte. 
Da kam dem Pinball-Chef eine geniale Idee. Um sicherzustellen, dass wirklich jeder die Chance hat, zeitnah am jeweils neuesten verfügbaren Flipper zu spielen, ist dieser seit Juli aus dem "Freispielangebot" herausgenommen. Das heißt, dass das neue Top-Gerät (alle anderen stehen selbstverständlich weiter auf Freispiel) in der Zukunft klassisch mit Münzeinwurf betrieben wird. Wer an diesem Gerät spielen möchte, zahlt pro Spiel mit 3 Kugeln einen Euro. Da aber hier kein Mehrumsatz erzielt werden soll, kontaktierte Pika den Echzeller Bürgermeister und bot ihm an, in Zukunft die Einnahmen aus dieser Aktion an die drei Echzeller Gemeindekindergärten "Alte Molkerei", "Lilliput" und "Rappelkiste" zu spenden. Wilfried Mogk zeigte sich über dieses Engagement sehr erfreut. Besonders aber, dass Alfred Pika keine zeitliche Beschränkung für diese Unterstützung geplant hat. "Solange es das Pinball-Paradise gibt, gehen die Einnahmen aus dieser Aktion an die Kindergärten", so der Flipperexperte.
Am 11. August trafen sich Wilfried Mogk, zusammen mit den drei Leiterinnen der Kindergärten, Petra Stöppler, Louisiana Seitz und Gabi Kröll, mit Alfred Pika vor der Halle in der Bisseser Straße. Keine der drei Damen hatte bislang die Möglichkeit, das  Paradise zu besuchen und so folgte die Begeisterung beim Ausprobieren des einen oder anderen Gerätes. Wilfried Mogk zückte direkt einen Euro und begann, am neuen "KISS" zu spielen. Später wurden die Einnahmen aus dem Gerät vom letzten Besuchertag am 25. Juli gezählt. Alleine an diesem Tag wurden 95 Euro eingenommen, die nun an die Kindergärten überwiesen werden. Der Bürgermeister dankte Pika für seine großartige Idee und das Engagement für die Gemeinde. Man darf gespannt sein, wie viele Euro am nächsten Besuchertag am 29. August zusammen kommen. Denn dann kann man wieder von 15 bis 1 Uhr dem Alltag entfliehen, sich für 18 Euro (Kinder und Jugendliche bis 16 zahlen zehn Euro) in den klimatisierten Räumen entspannen und einfach nur Spaß haben. Getränke und kleine Speisen sind während des Besuchertages erhältlich.

Hintergrund: Seit der 2013 in Echzell ausgetragenen Flipper-Weltmeisterschaft öffnet Alfred Pika sein "Pinball-Paradise" in der Bisseser Straße an jedem letzten Samstag im Monat für die Bevölkerung. Hunderte von Gästen kommen dann aus ganz Deutschland und Europa zum Besuchertag, um sich in die Vergangenheit entführen zu lassen: In eine Zeit, als ein Flipper noch zur normalen Einrichtung einer Gaststätte gehörte. Mehr als 170 Flippergeräte, - das älteste stammt aus dem Jahr 1962 - stehen in dem ehemaligen Supermarkt und warten auf die Fans des einstigen Kultsports, den heute einige wenige fälschlicherweise als Glücksspiel bezeichnen. HIER gibt es weitere Informationen, auch über das Angebot für Firmen- und Privatfeiern.

 
Bürgermeister Mogk investiert einen Euro...
... und knackt prompt den Highscore
Das Objekt der Begierde eines jeden Flipperfans
 
Text und Bilder: Thomas Wettig